Snowboarder!?
Zur Story: Es geht um einen jungen talentierten Snowboardfan (Gaspard), welcher seinem Idol (Josh) nacheifert und unbedingt in dessen Fußstapfen treten will. Wie es der Zufall will treffen die beiden Charaktere aufeinander und Josh -angetan von Gaspards Können- will diesen in seinem Team aufnehmen. Dieser ergreift diese einmalige Chance beim Schopfe und beginnt noch härter zu trainieren. Sein neues Umfeld unterscheidet sich von seinem alten Leben in jeder Hinsicht. Partys, Drogen, Snobs die mit ihrem Geld nur so um sich werfen, Josh und dessen Freundin. Dies alles verändert Gaspard von Grund auf. Er bemerkt viel zu spät in welchen Strudel aus Lügen es ihn hineingezogen hat und das der wahre Grund für seine Teamaufstellung nicht nur seine Fähigkeit als Snowboarder ist.
Zugegeben über die inhaltliche Leere muss bzw. kann man nicht viele Worte verlieren. Doch das der Regisseur Olias Barco das bisschen Drehbuch auch noch total langweilig und Teils vollkommen bescheuert im Film umsetzt spiegelt sich dann auch auf der Mattscheibe wieder. Im Grunde handelt es sich nur um eine Aneinanderreihungen von Partysequenzen, Smalltalk, einigen -solide inszenierten- Snowboardabfahrten samt Moves und einem vollkommen unlogischen, weil nicht nachvollziehbaren, Handlungsverlauf (Josh überfällt am Schluss die Kasse beim Air and Style Competition). Da kann sogar der Artverwandte Extreme Ops in sämtlichen Kategorien mehr Potential vorweisen. Das ganze wird auch noch von einer psychedelisch anmutenden Musik begleitet, welche dezent eingesetzt wohl auch als akustische Untermalung funktioniert hätte, so aber dann doch eher gegenteiliges bewirkt.
Sicher steckt auch in diesem Film ne Menge Arbeit, aber die hier abgelieferte Qualität (=Unterhaltungswert) sollte selbst für Hartgesottene Snowboardfans wohl doch nur Langeweile erzeugen.
Muss man nicht sehen.