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Mit "Bloody Murder" bekommt man einen Slasher vorgesetzt, der selbst für seine FSK 16 Freigabe extrem unblutig ist, denn hier gibt es wirklich so gut wie nichts an Härte zu sehen. Der Film bietet auch keinerlei Neuerungen, alles, was man zu sehen bekommt, kennt man schon aus etlichen anderen Genre - Vertretern. Teilweise wirkt der Film auch etwas wie eine billigere Variation von "Freitag der 13.", was sicherlich zum Teil mit an dem Killer liegt, der doch schon allein durch seine Maske sehr stark an Jason Vorhees erinnert.

Auch der Rest dieses Werkes ähnelt sehr dem großen Vorgänger, wieder ist ein Ferien - Camp die Location und natürlich dürfen auch die handelsüblichen teenies nicht fehlen. Allerdings wirken die hier mitwirkenden Darsteller doch teilweise wie ziemlich talentfreie Zonen, denn Darstellungskraft und Ausdruck zählen nicht unbedingt zu ihren Stärken.

In Sachen Spannung gibt es nicht sehr viel zu sagen, dafür wirkt die ganze Geschichte doch zu vorhersehbar und nimmt so dem Zuschauer die Möglichkeit, sich vom Geschehen richtig fesseln zu lassen. Auch die Grundstimmung ist nicht sonderlich toll, es kommt zu keiner Zeit etwas wie Dichte oder gar Bedrohlichkeit auf, es fehlt einfach an allen Ecken und Enden, so das der Film leider nicht über unteres Mittelmaß hinauskommt. Vielleicht hätte man hier besser einige eigene Ideen mit eingebracht und nicht so offensichtlich und mittelmäßig abgekupfert, dann hätte "Bloody Murder" ein richtig netter und guter Slasher werden können.

So aber bekommt man lediglich seichte und recht belanglose Slasher - Kost geboten, die teilweise doch recht stark wie eine mehr schlechte als rechte Kopie von dem Kultfilm wirkt, der einst am Crystal Lake spielte.



4/10

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