Rieka liegt dem Tode nahe im Krankenhaus. Eine Schülerin, der sie Nachhilfe gegeben hat, Ayano, besucht sie... und erhält von ihr den Schlüssel zu dem verfluchten Schließfach. Ayano ist eine Aussenseiterin, die in der Schule gehänselt wird. Sie fühlt sich ungewollt, was durch ihren Vater noch verstärkt wird, da er ihr die Schuld am Tode ihrer Mutter gibt, die bei ihrer Geburt verstarb. Und vielleicht ist das der Schlüssel, diesen Fluch zu brechen: Zuneigung. Denn das Schließfach fordert weitere Opfer, und eine unheimliche Erscheinung verfolgt Ayano.
Die Fortsetzung drückt, was den Grusel angeht, etwas mehr auf die Tube. Zudem ist er durch die Fokussierung auf Ayano etwas straighter und bietet mehr Möglichkeit zur Identifikation. Zwar schafft auch er es nicht, sich in die höheren Regionen des Genres aufzuschwingen, macht seine Sache aber ansonsten recht ordentlich. Da gibt es weitaus schwächere Vertreter.
Die beiden Filme knüpfen quasi nahtlos aneinander an, und man hätte sie ob ihrer recht kurzen Laufzeit auch zu einem Film zusammenschneiden können. Sinnigerweise befinden sie sich beide auf der US-DVD.