Review

DUST - ein B-Movie, der mit Weihnachten ungefähr soviel am Hut hat, wie NIGHTMARE ON ELM STREET mit Ostern!

Ok, es ist zwar wirklich sauschwierig das Geschehen dieses filmischen Kauderwelschs wiederzugeben, aber ich versuch's mal:

Drei Leute, zwei Männer und eine Frau, fahren von der Großstadt aufs Land, um dort Urlaub bei einer Bekannten zu machen. Alle drei haben eine Vorliebe für Drogen, weshalb sie auf ihren Kurztrip auch eine große Menge an diversen Rauschmitteln mitnehmen, welche sie auch sehr eifrig konsumieren.
Als sie in dem Kaff ankommen, stoßen sie mit einigen Einheimischen zusammen (hier prallt das Stadtleben aufs Heftigste auf die Dorfmentalität) und erste Konflikte zeichnen sich ab.
Die Situation eskalliert bei einem abendlichen Pub-Besuch, bei dem wieder beide Parteien aufeinandertreffen: um ein Bauernmädel willig zu machen, lädt einer der Stadtburschen dieses auf eine Line "Dust" ein (Angel Dust vermutlich ...). Das Zeug ist aber so stark, dass das Mädchen völlig den Verstand verliert und sich selbst verstümmelt.
Daraufhin nimmt der Vater des Mädchens und dessen Gang Rache an den Stadtmenschen. Aber erst nachdem sie sich eine gehörige Prise "Dust" in die Nasen gezogen haben .....

Bullshit hoch zehn also! Eine Handlung in konventionellem Sinne ist nicht zu erkennen, da hier wirklich im wahrsten Sinne des Wortes NICHTS passiert. DUST ist also definitiv KEIN Horrorfilm wie man ihn sich wünscht und vorstellt. Man tut sich sogar schwer DUST überhaupt als Film zu betrachten ...

Das ganze Geschehen besteht nämlich zu 98% aus pseudo-dichtem Gelabere und saublöden Dialogen, die entweder durch die grottige deutsche Synchro so misslungen rüberkommen, oder, wie ich glaube, eben von einem Holzkopf von Drehbuchschreiber verbrochen worden sind. Die Gespräche, die die stümperhaften Darsteller hier von sich lassen, ergeben jedenfalls teilweise überhaupt keinen Sinn mehr.

Der Plot deutet Horror-Elemente an und versucht auch düstere Hinterwäldler-Atmosphäre aufzubauen. Leider ist die Umsetzung beider Elemente aber völlig in die Hose gegangen.
DUST ist in keinster Weise gruselig und spannend, und weder krass, noch krank. Die erste dreiviertel Stunde wird nur übelster Unsinn gelabert ... und recht viel mehr passiert dann auch nicht mehr.
Es gibt einige wenige Gewaltszenen, die aber mehr als nur unansehnlich und komplett blutlos ausfallen (die FSK 18 ist für mich ein absolutes Rätsel).

DUST ist trotz seiner billigen Machart, seinen grottigen Schauspielern und seiner völlig kopflosen Handlung Lichtjahre davon entfernt als unfreiwillig-lustig-lächerlicher Trash-Spaß durchzugehen.
Hierbei handelt es sich meiner Meinung nach um den unspektakulärsten und unerträglichsten cineastischen Dunnschiss, wie man ihn selbst im Amateurfilm-Bereich nur selten zu Auge bekommt (nur zum Vergleich: VIOLENT SHIT wirkt dagegen oscarverdächtig!).

Was der ganze Zenober soll (Aufweisen von Unterschieden zwischen Stadtmenschen und Leuten vom Land; Darstellen der Gefährlichkeit von Drogen ...), kommt aber nicht raus, da DUST in einer einfach völlig unverständlichen Erzählweise und- sprache vorgeht.

Fazit: Null Action, null Spannung, scheiß Darsteller, hirnlose, unsympathische Charaktere und eine völlig unverständliche, hirnverbrannte Story, in der rein gar nichts passiert.

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