Review

„Shakma“liefert Tierhorror auf preisgünstig gedrehten Niveau,liefert ein paar spannende Momente,bleibt insgesamt aber recht überflüssig.

In einer Medizinuniversität wurde einem Pavian ein Mittel verabreicht,dass ihn dummerweise recht aggressiv macht,obgleich es das Gegenteil bewirken sollte.Eines Abends bekommen das auch ein Professor und seine Studenten zu spüren,die gerade ein dummes Rollenspiel spielen.

Dieses Spiel blieb mir bis zum Schluß rätselhaft und sollte wohl auch nur der Vorwand dafür sein,dass sich nachts noch Leute in der Uni aufhalten.Nun gut,der Bodycount ist ganz ansehnlich auch wenn der Pavian als Allesfresser eher vegetarische Kost bevorzugt – man ist froh über jeden dezimierten Laiendarsteller.
Die beste Performance bietet Shakma selbst,gespielt von Typhoon.Der wurde gut dressiert und wirkt bei den Attacken durchaus überzeugend.Ganz im Gegensatz zum Hauptdarsteller Christopher Atkins,der nur zum Posen für ein schwules Publikum eingesetzt wurde,damit dieses erfährt auf welcher Seite er seinen Iltis trägt-ätzend !

Dennoch ist der Film nicht ganz die Gurke-ein paar atmosphärische Stellen gibt es schon und auch die bereits erwähnten Pavianattacken sind teilweise recht spannend.Leider ist die dafür entstandene Länge von über 100Minuten viel zu heftig,denn es geschieht dafür auch viel zu wenig.Man lugt in die Gänge,aha,kein Pavian,eine Tür weiter.Man lugt in die Gänge,oh Schreck,der Pavian,schnell wieder zurück.
Wirkt auf Dauer ermüdend.
Effekte sind insofern auch kaum vorhanden,Morde sieht man nicht,sondern nur am Boden liegende Opfer,also nichts für Freunde des Affensplatters

Bleibt ein nicht komplett schlechter Film mit ein paar Lichtblicken,einem guten rotärschigen Hauptdarsteller(der Pavian),der für ein paar spannende Momente sorgen kann.
3 von 10 Punkten.

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