Inhalt:
In einer amerikanischen Universität nimmt Prof. Sorenson (Roddy McDawell) ein Experiment an einem Pavian vor. Hierbei spritzt er dem Primaten ein Mittel zur Aggressionshemmung direkt ins Gehirn, was später ziemlich unangenehme Folgen hat: Anstatt die Aggressionen des Pavians, Shakma, zu hämmen verstärkt es diese noch, worauf dieser vollkommen durchdreht. Nun soll Shakma eingeschläfert werden. Sehr zum Leidwesen von Sam (Christopher Atkins) der sich bis dahin um den Primaten gekümmert hatte. Durch einen dummen Zufall nimmt Sam satt des Mittels zum Einschläfern ein Anderes. Dies führt dazu das Shakma nun nur bewusstlos ist.
Zudem möchte Sorenson erst am nächsten Tag eine Autopsie an Shakma vornehmen und den Affen dann verbrennen lassen weswegen Shakmas Körper bei den anderen Versuchstieren gelasssen wird.
Am Abend ist die Universität, bis auf Sorenson und einige Studenten, verlassen. Sorenson, Sam, Tracy (Amanda Wyss), Gary ( Rob Edward Morris), Bradley (Tre Laughlin), Richard (Greg Flowers) und dessen Schwester Kim (Ari Meyers) spielen ein Fantasy - Rollenspiel bei dem sie verschiedene Stationen abarbeiten müssen und durch Sprechfunkgeräte in Verbindung stehen. Sorenson ist der Spielleiter der das Ganze überwacht. Dummerweise ist Shakma mittlerweile aufgewacht und massakriert als erstes die anderen Labortiere und beginnt dann den menschlichen Protagonisten das Leben schwer zu machen...
Shakma ist ein unterhaltsamer B-Tierhorrorfilm der Fans von Tierhorrorfilmen/Trashfilmen bestimmt zusagt.
Leider ist der Film an manchen Stellen etwas langatmig und die Begründung warum sich Leute in dem Gebäude aufhalten, die dann von dem Pavian attackiert werden, ist etwas weit hergeholt.
Anstatt einem Rollenspiel hätte man auch etwas anderes nehmen können, z. B. ein Experiment, eine Party oder eine Besprechung.
Ansonsten ist Shakma ein guter B-Film.
Die Darsteller leisten gute Arbeit und auch der dressierte Pavian kommt sehr überzeugend rüber.
Zudem muss man Shakma anrechnen das hier mal kein irrer Psychopath oder irgendein Monster den Bildschirm unsicher macht sondern ein durchgedrehter Pavian.
Wer jemals von einem Tier attackiert worden ist, weiß vielleicht was ich meine.
Auch lässt der Film an Ende offen ob der letzte Überlebende wirklich überlebt.
Die meiste Zeit spielt der Film in den Räumen der Universität wobei hier einiges an Atmosphäre vermittelt wird.
Größere Fehler des Films werden vermieden.
So erfährt der Zuschauer warum gerade ein Pavian für das Experiment genommen wurde (Paviane sind die aggressivsten Primaten).
Zu den Schauspielern:
Roddey McDowall kennt der ein oder andere vielleicht bereits aus
Die Grasharfe, Todesparty 2 und Mord ist ihr Hobby.
Ari Meyers spielte in Atemlose Flucht und Hier hast du dein Kind.
Amanda Wyss kennt bestimmt jeder Filmfan bereits aus A Nightmare on Elm Street und Bloodfist 4.
Christopher Atkins wurde durch den Film Die blaue Lagune berühmt und spielte danach u. a. in Roger Cormans Dracula.
Rob Edward Morris spielte u. a. in den TV-Serien Super Force und Swamp Thing.
Greg Flowers und Tre Laughlin traten nur in Shakma vor die Kamera.
Regie führten Tom Logan und Hugh Parks.
Logan drehte im selben Jahr den trashigen Slasherfilm Denn nachts kommt Charlie der eine DVD - Veröffentlichung längst verdient hätte. Logan betätigte sich auch als Darsteller u. a. in Massaker in Klasse 13.
Shakma erschien u. a. als Uncut Version (FSK 18) bei M.I.B. (Collectors-Edition).
Als Extras enthält die DVD Filmografien, eine Slideshow, den Trailer und eine Synopsis auf Texttafeln.
Als Sprachen kann man dt. und engl. wählen.
Mittlerweile ist eine Neuauflage der DVD unter dem Titel Der Killer Pavian (!!!) herausgebracht worden.
Von der Gewalt her hätte Shakma auch eine FSK 16 erhalten können, da einige Morde nur angedeutet werden (Toilettenmord).
Allerdings sieht man später auch was Shakma mit seinen Opfern angestellt hat und dann ist da auch die Operation am offenen Gehirn am Anfang.
Fazit:
Shakma kann man sich entweder aus der Videothek ausleihen oder als gestählter Trash-/Tierhorrorfilmfan ins eigene DVD - Regal stellen.
Ich persönlich empfehle die Ausleihe.
(6/10)