Inhaltsangabe

von Moonshade

Im Alten Rom ist PIlatus Landpfleger Roms in Judäa ...

... geworden, ein Amt, welches ihm doch schwer zu schaffen macht, weil er eben als "Ausländer" nicht angesehen ist. Als er das gegenüber seinem jüdischen Sekretarius erwähnt, berichtet dieser ihm und seiner Frau die biblische Geschichte von Joseph, der es sozusagen "in Ägypten geschafft hat", angesehen zu sein und Karriere zu machen.
Joseph, dem Sohn des Jakob, ist die Traumdeutung quasi als Talent mitgegeben worden und weil er auch sonst ein schlaues Bürschchen ist, wird er von seinen Brüdern, allesamt Rinderhirten und -züchter, als Angeber angesehen. Als sie eines Tages genug von seinem Intellekt haben, werfen sie ihn erst in einen Brunnen und verkaufen ihn später in die Sklaverei, um Jakob vorzuschwindeln, er sei ermordet worden. Als Sklave wird Joseph nach Ägypten verkauft, wo er mit Fleiß, Ordnungssinn, Intelligenz und Organisation schon bald aus den Rängen eines Sklaven aufsteigt und dem Pharao seine Träume deutet - woraufhin er Ägypten vor einer Hungersnot rettet. Doch schließlich muss er auch mit seiner Familie noch Frieden finden.
Das alles wird fortlaufend zivilisatorisch und politisch mit sehr viel Gegenwartsbewusstsein von Pilatus kommentiert.

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