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Ein vielgeschmähter Günstig-Grusler (Achtung: Günstig, nicht billig), der vor allem unter seinem Titel zu leiden hat, der vorgibt, Michael Myers würde durch die Handlung stapfen. Dem ist natürlich nicht so, doch die Grundidee dieses Streifens hätte sich trotzdem sehen lassen können. Leider geht der Plot auf die Idee mit den bösen Stonehenge-Steinen nicht ausreichend ein, sondern präsentiert lieber eine schleppende Aufklärung von seitens eines Arztes (Tom Atkins), der das wahre Ausmaß der Dinge immer einen Tick zu spät wahrnimmt.

Goretechnisch wird hier gespart, aber nicht ausgespart. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf dem Fortkommen der Story, die sich dann doch als recht klischeereich entpuppt, obwohl es von der morbiden Kleinstadt-Atmosphäre zu einem brauchbaren Grusel reicht.
Als Füller werden einem ständig Wiederholungen von dem dämonischen Werbespot (bzw. seiner Vorankündigung) geboten, bei dem schon beim ersten Sehen jedem Zuschauer klar sein muß, daß da nur Böses folgen kann. Darüber hinaus ist das Ding so schlecht gemacht, daß es kein Konzern wagen würde, so eine Billigreklame landesweit ins TV zu bringen. Nach der Hälfte der Laufzeit geht das Lied allerdings allen Zuschauern gehörig auf den Geist. Das apokalyptische Ende erspart uns dieser Nachzieher dann wieder, weil es a) das Budget gesprengt hätte und b) weil einem die interessanten Dinge hier eh nur angedeutet werden.

Zwischendurch splattert es dann doch gehörig, aber das ist hier eher nette Ausschmüchung als Dreh- und Angelpunkt. Leider müssen sich die Schauspieler dermaßen blöde verhalten, dass es einen beständig ärgert. Magere Kost, die deutlich besser hätte ausfallen können. Hier sind sich Fans einmal überraschend einig: 4/10.

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