Review

Inhalt:
Als ein Spielzeughändler im Krankenhaus von einem Unbekannten ermordet wird und sich der Täter anschließend vor den Augen des Arztes und seiner Belegschaft selbst entzündet, geht der Quaksalber mit der Tochter des Ermordeten der Sache auf den Grund. Die Spur führt in ein kleines Örtchen, in dem der Spielzeughersteller Conal Cochan mittels seiner erfolgreichen Halloweenmasken Böses im Schilde führt. Über ausgestrahlte Fernsehspots will er die Kinder dazu bringen, am Halloweenabend mit den Masken auf dem Kopf vor dem Fernsehappart eine Sendung zu schauen, was für diese tödliche Folgen haben wird. Denn mittels eines gestohlenen Steins aus Stonehendge(!), etwas Technik und einem Chip in besagten Masken wird über die Fernsehsendung ein Signal ausgestrahlt, dass die Köpfe der Kinder in Krabbelgetier verwandeln soll. Der Arzt und seine Gespielin wollen das Unheil verhindern.


Kritik:
Das ist also der dritte Teil der Halloweenreihe. Anfangs ist man enttäuscht, dass der Schlitzer Michael Myers in diesem Streifen sein Werk nicht verrichtet, denn was ist "Halloween" schon ohne ihn?

Diese anfängliche Enttäuschung wird dann durch die hanebüchene Story, die grottigen Schauspieler, dämliche Dialoge und fehlende Atmosphäre bestätigt.

Das nervigste an diesem Film ist zweifelsohne die Melodie des Fernsehspots, der ständig bei jeder sich bietenden Gelegenheit gespielt wird (nur das ewige "Without you" in "Zärtliche Chaoten" ist Gehirnerweichender!).

Das wäre eventuell noch zu verkraften, wenn die Effekte wenigstens überzeugen könnten, aber selbst hier ist Fehlanzeige angesagt.
Lediglich ein Kopfabreißer lässt so was wie Splatterspaß ala Michael Myers aufkommen. Na gut, die Verwandlung des Kopfes des Versuchsjungen in Krabbel-, Kriech- und Wurmgetier ist auch eklig gut gelungen.

Nur die ersten Minuten des Films haben ein gewisses Etwas, da man bei dem anfänglichen Angriff des Unbekannten auf den Spielzeughändler, seiner Flucht in die Tankstelle und seinem Gefasel vom "Sie werden uns töten, uns alle!" ins kalte Wasser geworfen wird und noch nicht ahnt, was einem für ein Unfug in der restlichen Spielzeit aufgetischt wird.

Da ist mir das (ja, ich geb’s ja zu: nicht immer gehaltvolle) Gemetzel von Herrn Myers in den Fortsetzungen allemal lieber.

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