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Der Psychologe Eric Mason ermordet seinen Freund Charles Hunter, indem er seine Hunde abrichtet. Wenn das Telefon klingelt, kommen die Hunde angerannt, und wenn dann ein bestimmtes Wort ("Rosebud") gesagt wird, greifen sie an. Columbo findet dies jedoch heraus.

Also spontan gefragt hätte ich gesagt das die Mordmethode in Mord per Telefon wohl eine der cleversten überhaupt zeigt, allerdings sagt Columbo am Ende dem Täter selber das der sich ziemlich dilettantisch angestellt hätte. Die Tatwaffe sind dabei zwei dressierte Hunde (kann man einem Mörder wirklich böse sein, der seine Tiere Laurel und Hardy nennt), die man ja schlecht im Rahmen der Ermittlungen befragen kann, die zudem noch grundfriedlich sind und lediglich durch ein Codewort zu blurünstigen Killern werden.
Der Täter ist diesmal ein filmverrückter Doktor der Psychologie, der sich zudem noch ein geschicktes Alibi verschafft (zur Tatzeit war er bei einer ärztlichen Untersuchung), allerdings hat er den Nachteil das kurz zuvor seine Frau bei einem ungeklärtem Verkehrsunfall ums Leben kam und somit fix auf Columbos Verdächtigenliste die Pole Position erklimmt. Zudem ist der Inspektor ja eh durch "Hund" gelernter Hundeflüsterer und mithilfe einer Hundetrainerin kommt er der Mordvariante iemlich schnell auf die Spur.
Mord per Telefon ist dabei ein wirklich intelligenter Vertreter der Serie rund um den knautschigen Inspektor. Täter und Ermittler liefern sich ein amüsantes Tennisspiel aus Spuren und Verschleierung derselben. Auffällig dabei ist allerdings das der Täter schnell gefunden wird, und Columbo nicht mal ansatzweise eine andere Spur verfolgt sondern sich stantepede im Wadenbein des Psychologen zielsicher verbeißt. Dennoch sind die Dialoge der beiden ziemlich spaßig und originell. In einer Nebenrolle ist zudem noch die junge Kim Catrall zu sehen. Insgesamt ein guter Columbo mit cleverem Script und raffinierten Gegenspielern.
7/10

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