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Die Krimiautorin Abigail Mitchell bringt den Mann ihrer Nichte um, von dem sie glaubt, daß er ihre Nichte ermordet hat. Sie sperrt ihn in den Tresor, wo er erstickt, doch er hinterläßt dort noch geschickt einen Hinweis, den Columbo findet.

Wie der Titel schon verrät muß der Inspector diesmal an eine rüstige Seniorin ran, die den Witwer ihrer geliebten Nichte um die Ecke bringt, da der Verdacht besteht, das er sie auf hoher See selbst getötet wurde, aber durch seine Unfallaussage vor einer Strafe davon kam. Ob er wirklich daran Schuld wird dem Zuschauer zwar nicht verraten, wohl aber sein trauriges eigenes Schicksal, denn die gute Abby sperrt ihn einfach mal eben im begehbaren Tresor ein, während sie selbst fürs Alibi in New York weilt.
Das wirklich clevere ist allerdings nicht der Mord an sich, sondern das das Opfer mit der verbliebenen Luft und sechs Streichhölzern einen versteckten Hinweis auf seinen Mörderin gibt. Das es sich hierbei wirklich um einen Mord und nicht um einen Unfall handelt wird aufgrund der fehlenden Wagenschlüsseln schnell klar, welche im Laufe der Handlung noch für weitere Verwirrung sorgen. Allerdings muß Columbo hier mal wieder seine sensitive Seite rauskehren lassen, denn schließlich steht ihm ja kein junger Hüpfer gegenüber. Allerdings macht er der Täterin durchaus vorher klar, das mit Erbarmen nicht zu rechnen ist.
Dafür funktioniert das Zusammenspiel der beiden hervorragend. Das übliche Katz und Maus Spiel wird diesmal auf besonders charmante Art geführt und irgendwie ist eine ältere Mörderin mit etwa 1,50 Meter Größe mal was anderes als der übliche Täterkreis. Dazu kommt noch das sehr durchdachte Script und eine gesunde Prise Humor, was die Geschichte um Oma Dalton für mich zu einer der Top-Episoden machen.
8/10

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