Nach dem Selbstmord seiner Frau, zieht Psychologe David mit seiner kleinen Tochter Emily in eine abgelegene Ortschaft. Bei der von dem Selbstmord traumatisierten Emily häufen sich die Merkwürdigkeiten. Das hängt anscheinend mit ihrem neuen imaginären Freund Charlie zusammen. Aber wer ist dieser Charlie ?
"Hide and Seek" verschenkt eine ganze Menge Potential. Gerade atmosphärisch ist der Film nämlich gelungen. Leider gibt es reichlich Defizite bei der Story. Diese kommt nicht so recht in Schwung. Was mich aber am meisten gestört hat ist das Ende? Der sogenannte Twist war schon nicht die Riesenüberraschung und deutete sich schon lange an, da andere Möglichkeiten viel zu offensichtlich als Ablenkung dienen. Ungewöhnlich ist auch der relativ frühe Zeitpunkte des Plotumschwungs. Das nimmt "Hide and Seek" in den letzten zwanzig Minuten jegliche Spannung, da man so natürlich das Ende schon vorher weiss. Noch eine kurze Anmerkung zu den Schauspielern: Als großer Freund von DeNiro war ich ein wenig enttäuscht von seiner Leistung. Kinder in Mystery bzw Horrorfilmen funktionieren eigentlich immer und Dakota Fanning hat somit auch den weit dankbareren aber auch besseren Part im Film.
Leider nur ein durchschnittlicher Mysterythriller.
6/10