Ward Fowler, der Schauspieler eines Fernsehdetektivs, wird von seiner Produzentin erpreßt und inszeniert einen Überfall, bei dem er sie erschießt. Mit Hilfe eines Videorekorders beschafft er sich ein Alibi. Columbo und Ward in seiner Rolle als Detektiv diskutieren den Fall ausgiebig, am Ende kann Columbo ihm den Mord nachweisen.
Mord im Bistro dürfte zumindest das Highlight für alle Columbo/Star Trek Crossover Fans darstellen, denn neben William Shatner als Gegenspieler taucht auch Walter "Chekov" Koenig in einer Nebenrolle als Spurensicherer auf. Hier begegnen sich der echte Inspector und der bekannte Fernsedetektiv auf vermeintlicher Augegnhöhe und fachsimpeln die ganze Episode über diverse Details des Mordes an seiner Produzentin, wobei Columbo den Fall natürlich längst durchschaut hat und auf seine unnachahmliche Weise den Täter charmant aber konsequent immer weiter in die Ecke drängt.
Fowler wurde dabei von seinem Opfer aufgrund seiner Vergangenheit erpreßt, was diesen dazu veranläßt, sie während eines vorgetäuschten Überfalls in einem Bistro kaltblütig zu erschießen. Dazu gibts noch ein Alibi, das ein Kumpel mit Schlafmittel im Whisky geben soll und ein vom Videorekorder aufgenommenes Football Spiel, das zeitversetzt gesendet wird. Allerdings macht er dabei doch einige Fehler, was Columbo recht schnell auf die richtig Fährte führt.
Die Folge lebt allerdings hauptsächlich von den Dialogen der beiden Kontrahenten. Diese sind zwar nicht ganz so launig wie beispielsweise bei Waffen des Bösen, aber ziemlich gerissen, denn Fowler kennt sich durch seine Rolle sehr gut auch in der realen Polizeiarbeit aus und wehrt sich nach Kräften. Das Ergebnis ist allerdings klar und nachdem das Alibi gefallen ist, darf wie gehabt zur Verhaftung geschritten werden. Mord im Bistro ist eine unterhaltsame aber im Vergleich durchschnittliche Folge, der Mörder machts hier doch etwas zu leicht.
7/10