Anzumerken sind zu House of 9 folgende Facts:
Die Schauspieler sind allesamt gut gecastet worden und spielen ihre Rollen recht überzeugend - warum der französische Komponist allerdings so rasch und overacted den Verstand verliert, ist nicht richtig nachvollziehbar.
Hopper liefert als Hauptrolle eine anständige Performance ab. Glücklicherweise wurde ein erzwungener Humoranteil weitgehends zurückgeschraubt. Die Dialoge sind zwar nicht sehr tiefgründig - aber situationsbedingt brauchbar und interessant geschrieben.
Gerade die zweite Spielhälfte ist sehr temporeich in Szene gesetzt worden.
Die Spannungsschraube wird schießlich gekonnt bis zur letzten Filmminute angezogen. Einige blutige Morde sind von Anfang an storytechnisch gesehen unvermeidbare Storyelemente. Jedoch sind einige so krass inszeniert, dass mich das Ergebnis wirklich überrascht hat.
Fazit: Wer Fan von nur einem Set-Design (das Haus) ist, liegt hier goldrichtig