Vor vielen Jahren wurde nahe New York ein neuer Stausee ins Leben gerufen. Damals wurde er geflutet, ohne das alle Anwohner benachrichtigt wurden und so kam es zu zahlreichen Todesfällen.
Jahre später ist Rebecca auf dem Weg zum Ferienhaus am Rushford-Stausee. Sie hat gerade schreckliches hinter sich und muss erst mal eine Pause vom normalen Leben nehmen. Ihre Eltern sind durch einen tragischen Gas-Unfall ums Leben gekommen. Sie hofft nun durch ihre positiven Kindheitserinnerungen an den Urlaubsort wieder klare Gedanken fassen zu können.
Doch das stellt sich nicht als einfach heraus. Da es in der direkten Umgebung des Sees zu Unfällen mit Todesfolge kommt. Je mehr sich Rebecca mit den Unglücken beschäftigt, desto mehr gerät sie in einen Strudel von mysteriösen Geschehnissen. Und die Zahl 13 scheint dabei eine zentrale Rolle zu spielen...
Ghost Lake ist ein typischer Vertreter der neuen Mysterythrillerwelle, die derlei Filme ja gerade en masse ausspuckt. Es wird sich auch brav auf den genrebedingt vorbestimmten Pfaden bewegt, langsamer bis behäbiger Aufbau, gelegentlich ein kleiner Schockmoment um die Zuschauer wieder aus allfälligem Sekundenschlaf zu holen und gegen Ende gibts dann noch ein bis zwei Plottwists. So ein Film funktioniert gut, wenn ein vernünftiges Drehbuch vorhanden ist und sich Schauspieler im Cast tummeln, die die Geschichte glaubhaft verkaufen können. Leider hat dieser Geistersee weder das eine noch das andere, das Script schiebt den Streifen zähflüssig vor sich her, ist stellenweise recht konfus, irgendwann hab ich echt aufgegeben dem dauernden Gebrabbel um die 13 Geister, 13 Opfer und 13 Jahre zu folgen. Das zweite entscheidendere Manko ist die Hauptdarstellerin Tatum Adair, sorry aber das Mädel ist keine Schauspielerin und sollte ihren Real Life Job vermutlich als Bedienung in einer Frittenbude nicht zugunsten der Schauspielerei aufgeben. Es ist wenig verwunderlich, das in ihrer Vita außer diesem Film keine weiteren Auftritte verzeichnet sind.
Eigentlich mag ich Thriller mit Myteryeinschlag ganz gerne, doch dieses Exemplar ist mit zu langatmig und zu schlecht gespielt. Viel gekostet haben kann der Film auch nicht, die Special FX sind verbesserungswürdig (gelinde ausgedrückt), die Dartseller haben maximal die Larry Storch Schauspielschule besucht, das Script ist Tünnef, einzig die Kamera hat gut gefallen mit teilweise schönen Aufnahmen des Sees, aber das wars auch schon. Mit Müh und Not 2,5