Eine etwas schwächere Folge aus der Columbo - Reihe ist die Episode "Schritt(e) aus dem Schatten". Schon zu Beginn sieht der Zuschauer eine meiner Meinung nach viel zu lange Traumsequenz, in welcher gezeigt wird, wie sich die Täterin den Mord vorstellt. Diese hätte man auch wesentlich kürzer fassen können, denn gerade der Beginn ist völlig unwesentlich und wird kurze Zeit später in der Realität noch einmal gezeigt. Das verschwommene Bild ist außerdem während dieser Traumszene ein wenig anstrengend. Diese Technik hätte auch am Anfang der Sequenz völlig ausgereicht, damit der Zuschauer weiß, dass es nur eine Vorstellung ist.
Der Mord selbst passiert fast wie geplant, allerdings ist der Fehler, welcher der Mörderin hier durch einen für sie ungünstigen Umstand unterläuft zu offensichtlich und führt im Endeffekt auch zu ihrer Überführung. Die Schauspieler machen ihre Sache recht gut. Die Wandlung des Charakters der Mörderin war mir allerdings etwas zu unglaubwürdig. Auch wenn sie vorher durch ihren Bruder "unterdrückt" worden sein mag, so extrem wandelt sich dann doch kein Mensch von einen auf den nächsten Tag.
Auch wenn der Streifen ein paar Schwächen hat, ist er trotzdem für Fans der Serie immer noch sehenswert.
noch 6 Punkte