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Im Amerika der Zukunft beglückt der Präsident (Sandy McCallum) sein Volk mit einem außergewöhnlichen Autorennen: Die Fahrteams rasen nicht nur gegen die Zeit, sondern können auch Punkte sammeln, indem sie Zivilisten überfahren. Eine Rebellengruppe will das Rennen sabotieren und eine neue, gewaltfreie Politik durchsetzen…

Hemmungslos schrille Satire, die im Gewand eines futuristischen Gladiatorenspiels gegen amerikanische Spektakelgelüste und ihre politische Instrumentalisierung stichelt. Seitenhiebe auf die damit einhergehende Neigung, einen nationalen Gemeinsinn herbeizureden und europäische Feindbilder zu konstruieren, dürfen nicht fehlen. Die vorsätzlichen Übertreibungen und selbstbewusst zur Schau gestellten inszenatorischen Unbeholfenheiten fügen sich zu einer Parade der Albernheiten, die keinen Zweifel daran lässt, dass sie nicht allzu ernst genommen werden will. Der satirische Bogen ist freilich von Vornherein leicht durchschaubar und verführt das Publikum viel zu wenig dazu, sich dem Reiz des Rennens zu ergeben, bevor das böse Erwachen folgt. Dadurch wirkt der Film eher läppisch als verschlagen und wendet sich vor allem an jene Zuschauer, die auf der Suche nach einem kurzen Urlaub vom Niveauzwang des Edelkinos sind.

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