Da haben wir ein ähnliches Problem wie bei dem mega aufgehyptem Hostel. Man hörte und las im Vorfeld einiges über WC und wurde auf einen harten Schocker eingestellt. Bei mir stellte sich ja nach gut 90 Min. eher Ernüchterung ein, nicht, dass ich ihn zu harmlos reden möchte, keineswegs, aber verglichen mit den Genre-Größen wie Descent oder Hill have Eyes fällt dieser zurück, sozusagen die Kindergartenfassung, m. Meinung nach hätte sogar ein FSK 16 gereicht. Die ersten 52 Minuten passiert eigentlich NICHTS, auch wenn die Zeit relativ schnell rumgeht, langweilig ist es eigentlicht nicht. In dieser Zeit kann man auf jeden Fall wunderschöne Aufnahmen vom australischen Outback begutachten, die wirklich gelungen sind sowie die Interaktion der 3 Freunde. Auch positiv anzumerken, dass die nur 3 älteren Teenager nicht so sehr die Klischeebomben sind wie in den meisten anderen Vertretern. Werden relativ symphatisch eingeführt. Als es dann aber mit dem Jäger losgeht, häufen sich die Ungereimtheiten und Logiklöcher im Drehbuch die defitivn leicht vermeidbar gewesen wäre. Es kommt zwar ein bisschen bedrohliche Spannung auf, was nicht zuletzt an der Hintergrundmuik liegt, aber der eigentliche wahre Terror fehlt hier irgendwie. Die kurzen Folterszenen sind so schnell fertig wie sie kommen, den größten Fehler macht der sogenannte Killer selbst, er redet zuviel und büßt dadurch viel seiner Bösartigkeit ein. Viel Blut fließt nicht, die einzig richtig fiese Szene für mich war das durchtrennen des Rückenmark. Ansonsten wird kurzer Prozess gemacht und eins der Teenies überlebt den Film zum Schluß. Letztendlich einer der harmloseren Terrorstreifen, wegen Regie-Debut noch 5/10.