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Die Vorschusslorbeeren von WOLF CREEK waren etwas zu großspurig formuliert, denn so gut ist er bei weitem nicht. Die erste Dreiviertelstunde ist nämlich ultra-lahm, denn da passiert fast nichts. Erst als der Psychopath sich als solcher zu erkennen gibt, gewinnt die ganze Nummer so richtig an Fahrt und kann wenigstens phasenweise unter Beweis stellen, dass sie mit ihrem schnörkellosen Erzählstil und dem bodenständigen und harten Terror durchaus das Zeug dazu gehabt hätte, mit den besten Beiträgen des Backwoods Horror mitzuhalten, wenn eben nur nicht der schleppende Beginn gewesen wäre. Gerade wenn es am schönsten ist, ist auch schon wieder alles vorbei. Die wertvolle Zeit, die anfangs maßlos vertrödelt wurde, fehlt natürlich hinten und man hätte sich lieber noch viel mehr Anspannung und Thrill gewünscht. Aber immer noch besser, ein Film steigert sich kontinuierlich, als dass er stark loslegt und dann abbaut.
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Mal wieder ein typischer Horror Streifen, der nichts Neues bietet. Alles was Wolf Creek zeigt hat man schon mal gesehen. Ein paar Teenies reisen durch Australien und laufen dabei einen Irren in die Arme der natürlich, wie sollte es auch anders sein, nichts anderes zu tun hat als lustig drauflos zu metzeln. Dann folgt das obligatorische Geschrei und Panik gehabe der Opfer. Der eine oder andere Fluchtversuch, der, wie sollte es auch anders sein, natürlich daneben geht und der Betroffene stirbt einen grausamen Tod. Am ende überlebt nur einer. Also wie immer eigentlich. Mein Fazit: Die X-te Auflage eines Horrorszenarios, das schon viel zu oft durchgekaut wurde. Meine Bewertung: 2 von 10 Punkten.
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Also irgendwie hatte man schon viel gehört, Story halt wieder an wahre Begebenheiten geknüpft, aber im Grunde schon tausendmal gesehen. Genauso war es auch. Der Film macht einen anfangs erfolgreich mit den abzumurksenden Teens bekannt und man steigt gern ein. Jedoch habe ich die ganze Zeit darauf gewartet, das es so richtig losgeht, da war er auch schon zu Ende! Also langweilig ist er absolut nicht, aber auch nix neues und vor allem keine wirklichen neuen Ideen. Texas Chainsaw meets Surfkids meets Australiens Natur meets Hills have Eyes...... ganz OK!
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Wolf Creek ist eigentlich kein richtiger Horrorfilm, sondern mehr etwas in Richtung Thriller. Die Anfangssequenz ist sehr albern und der Film wäre besser dran, hätte er da begonnen wo sich der Titel einblendet. Die ersten 40 Minuten sind einfach zu lang für eine Einleitung. Es passiert gar nichts. Spannung kommt erst dann auf, als der Wagen nicht anspringt und die drei von jemanden abgeschleppt werden. Fazit: Ein ganz schlechter Film von dem nur abzuraten ist. Wer etwas Spannendes erwartet wird entäuscht sein.