Schon wieder aus Versehen einen französischen Film geschaut ... wollte ich doch nicht mehr ...
Wie schon der Titel des Films klar macht, geht es in dieser Mischung aus Spielfilm und Dokumentation ausschließlich um Pinguine, Königspinguine um genau zu sein.
Dabei ist etwas ungewöhnlich, daß die Doku nicht von einem Erzähler begleitet wird, sondern ein Pinguinpärchen samt Kind Stimmen bekommen die ihre inneren Dialoge widergeben. Das tört mich viel weniger als manche Mit-Rezensenten, ebenso wie die Dialoge. Nach einiger Zeit wird einem klar, daß man keinen Doku-Film schaut sondern eher so eine Art, naja, Kunstfilm.
Aus zweierlei Gründen kann der Film zB mit Deep Blue nicht annähernd mithalten:
Es geht 80 Minuten nur um Pinguine und das auch noch in recht langatmigen Sequenzen. Es wird einem schlicht langweilig und das süße Jungeborene reißt einen da nach 3viertel der Zeit nur kurz heraus.
Zweitens lernt man eigentlich recht wenig, da die Pinguine sich nur selbst betrachten, ihre Gedanken drehen sich um Hoffnung, Leid, Angst, Fürsorge etc aber detaillierte Fakten kommen dabei sehr wenig herum.
Die Aufnahmen sind sicherlich schön, aber spektakulär möchte ich sie dann doch nicht nennen. Da ist Deep Blue wirklich um Klassen besser.
Die Kinder im Kino fühlten sich gut unterhalten, also für dieses Zielpublikum eine Empfehlung. Ansonten kann ich den Streifen eigentlich nur als etwas langatmigen Kunstfilm betrachten.
5 Punkte