Review

Auf dem Weg zu einem Rave in der Wüste bleibt eine Gruppe Jugendlicher wegen einer Autopanne in einer staubigen Geisterstadt hängen, wo nachts plötzlich einer nach dem anderen ins Gras beißt...

Sehr netter Teenie-Horror, der sich zwar im Mittelteil ein wenig dahinzieht, gegen Ende aber nochmal so richtig aufs Gas tritt.
Das Rätselraten, wer oder was wohl der Grund für das großen Sterben ist, hält gut bei Laune. Als diesem Grund aber ein Gesicht verliehen wird, ist man aber ein wenig enttäuscht.
Aber sei's drum: Gegen Ende greift REEKER nochmal ganz tief in die Trickkiste und packt eine Auflösung aus, mit der man so wirklich nicht gerechnet hätte. Ihr könnt euch mental also getrost auf m e h r als einen tumben Minderjährigen-Slasher einstellen!
Gut, die Idee ist nicht neu und hätte zugegebenermaßen auch ein bisschen besser umgesetzt werden können, insgesamt katapultiert der Schluss den Streifen aber eindeutig in die Riege der etwas intelligenteren Horrorfilme.
Ich will jetzt nicht zu viel verraten, sonst ist der "Ach so!"-Effekt nämlich dahin...

Fazit daher:
Netter, ungewohnt gut ausgeklügelter Teenie-Horror auf B-Movie-Niveau. Nicht die Bombe, nicht wirklich brutal, aber von der Idde her wirklich gut.
Kann man kucken!

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