Review

Irene Papas, Marisa Mell und Dirce Funari als Hexen und der Film ist einfach nur Mist. Sicher wird es jene geben, die ihren Standardsatz anbringen "So schlecht, daß es schon wieder gut ist". Aber für mich ist das einfach nur "So blöd, daß es einfach nur blöd ist".
Ein Hexencoven, der es so böse nun auch nicht wollte und als Standeskleidung Templerumhänge mit Jerusalemkreuzen trägt... wird von einem Mädchen, das einst von Luzifer gezeugt wurde, in die Knie gezwungen: mittels primitivster Spezialeffekte - sofern der Ausdruck hier überhaupt angebracht ist - und ganz ohne Logik. Dabei ist Lara Wendel als das junge Mädchen, daß man übrigens auch gelegentlich - von der Story wenig motiviert - nackt sieht, vielleicht noch das einzige Plus im Film. Allerdings hat sie wohl nur eine Regieanweisung erhalten: starren. Leider, denn sie macht durchaus einen talentierteren Eindruck.
Höhepunkt des von monotonem Synthiegedudel unterlegten Machwerks ist das "Duell" zwischen einem Priester und der Satanstochter in dessen Verlauf diesem die Hostie rot anläuft. Am Schluß - da der Film völlig geradlinig, ohne Überraschungen, Höhepunkte, Wendungen dem Ende entgegenläuft kann hier von einem Spoiler nicht gesprochen werden - hat die Teufelin ihre diabolischen Kräfte so weit entwickelt, daß sie sogar das zweite Taxi in der Warteschlange nehmen kann, weil sie den empörten erstgereihten Taxler einfach niederstarrt. Ein Beweis unbezwingbarer Macht, auf den ein Regisseur erstmal kommen muß.
Schwamm drüber, der Film ist wenigstens fast um eine halbe Stunde kürzer als auf der Kassette angegeben und praktisch nur mehr in Griechenland erhältlich...

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