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Das Atom-U-Boot "Sirene 1" verschwindet spurlos im Atlantik in der Nähe eines tiefen, unerforschten Unterwassergrabens. Da es sich bei der Sirene 1 um hochmoderne Technik handelt, mit welcher man noch nicht viel Erfahrung hat, holt man Wick Hayes, den Konstrukteur der Sirene 1 zur Hilfe, welcher aus dem Projekt ausgestiegen war, als die Navy die Kontrolle darüber übernahm und aus seinem geplantem Forschungsboot ein Militärprojekt machte. Dieser übernimmt zusammen mit einem Rettungsteam das noch nicht fertig entwickelte Schwester-U-Boot "Sirene 2". Die Suchaktion führt in eine Tiefe, in der es eigentlich keinerlei Leben mehr geben dürfte. Trotzdem wimmelt es dort nur so von seltsamen Algen und man entdeckt die Überreste der Sirene 1 in einer Unterwaserhöhle. Allerdings entdeckt dort auch "etwas" die Sirene 2, welche schon bald von seltsam mutierten Pflanzenwesen angegriffen wird...

Der eher billig produzierte und weitgehend unbekannt gebliebene "Sirene 1" hatte das Pech, zu einer Zeit erschienen zu sein, in der es nur so von teuer produzierten und gut besetzten Unterwasser-Monsterfilmen wie "Abyss", "Leviathan" oder "Deep Star Six" wimmelte. Man sieht dem Film zwar sein geringes Budget jederzeit an, und die Besetzung ist größtenteils unbekannt, aber die Regie ist durchaus solide und in der zweiten Filmhälfte geht es flott und teils recht blutig zur Sache. Immerhin handelt es sich auch nicht um ein Plagiat der vorher genannten Erfolgsfilme, denn "Sirene 1" erzählt eine eigenständige Geschichte.
Die Tricks sind für eine günstige Produktion ansehnlich und besser als alles,
was z.B. "The Asylum" heute, fast 30 Jahre später, bietet. Ein billiges, leicht trashiges, aber niemals ärgerliches kleines Juwel, dem man bei Interesse an solchen Filmen durchaus eine Chance geben sollte.

7/10

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