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5

Ein annehmbarer, leicht splattriger Monsterstreifen, der Teil jener kleinen Gruppe von Horror- und SciFi-Filmchen in den späten 80ern bzw. frühen 90ern ist, die sich in einer Unterwasserforschungsstation abspielten. Regisseur Juan Piquer Simón war sowieso immer dann am besten, wenn er harten Erwachsenenhorror ablieferte (siehe SLUGS und PIECES) und nicht etwa familienfreundlichen Kram (DIE REISE ZUR INSEL DES GRAUENS oder SONICMAN). R. Lee Ermey darf in einer leider nur weitgehend abgeschwächten Version seine typische Standardrolle als knallharter (Militär-) Befehlshaber zum Besten geben. Dafür werden in der Monsterhöhle gehörig Körperteile der Kreaturen wie Köpfe oder Tentakel auf blutig-schleimige Weise zerballert. Die Aufnahmen mit dem U-Boot sind hingegen enttäuschend getrickst, weil da zu offensichtlich ein Miniaturmodell zum Einsatz kam.

6

Siedelt irgendwo zwischen Trash und U-Boot Film. Die U Boot Effekte des Films sind leider etwas billig geraten und das sieht man auch gleich. Dafür sind die Monster und Ekeleffekte um so besser. Die Schauspieler sind nicht schlecht, aber auch nicht besser als durchschnittlich, aber man kauft ihnen ihre Rolle ab. Der Film allgemein braucht erstmal eine gute halbe Stunde bis er in Fahrt kommt, aber dann wird erstmal die halbe Crew in einer Unterwassergrotte von ekligen Mutanten dahingemetzelt und der Rest wird auch nicht verschont. Mit Blut und Schleim wird dabei nicht gegeizt und so kommt der Trashfan in den letzten 40 Minuten auch noch auf seine Kosten. Fazit: Ganz gut gelungener U-Boot Horror mit einem langatmigen Anfang.

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