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Drei Spieluhren wechseln auf einer Auktion die Besitzer. Doch die neuen Eigentümer schweben in großer Gefahr, unwissend bezüglich des Inhalts der kleinen Kästchen. Bald geht jemand auf der Suche nach den Spieluhren über Leichen, was Sherlock Holmes und Dr. Watson auf den Plan ruft.

Und die ermitteln entsprechend in diesem letzten Teil der Filmreihe mit Basil Rathbone als Holmes und Nigel Bruce als Dr. Watson. Dabei basiert die Geschichte nicht direkt auf einem der Werke von Arthur Conan Doyle, wenn es auch ein paar kleine Verweise auf dessen Arbeiten gibt. Der Plot ist dabei zwar solide, aber nicht sonderlich spannend und etwas schleppend inszeniert. Das Hin und Her in London, der Perspektivwechsel zwischen den Ermittlern und der Schurkentruppe - das ist ganz nett, aber wenig mehr. Im letzten Drittel nimmt das Ganze etwas mehr Fahrt auf, der Auflösung mangelt es aber an den sonst so eloquenten Erklärungen und so wirkt der ganze Fall recht einfach gestrickt.

In den vierzehn Filmen der Reihe drückten die beiden Hauptdarsteller ihren filmischen Versionen der Figuren ihren Stempel auf. Rathbone und Bruce spielen das hier routiniert runter, Watson darf allerdings auch hier wieder etwas trotteliger als in den literarischen Vorlagen agieren, was sich allerdings durch die gesamte Filmserie zieht.
Dennoch besitzt der von Roy William Neill inszenierte Krimi einen gewissen Unterhaltungswert, für einen verregneten Sonntagnachmittag ist das hier durchaus geeignet. Als Abschluss der Reihe nicht unbedingt ein Highlight, aber solide konstruiert und mit dem eingespielten Duo einen Blick wert.

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