Ach, wie neu: Ein radioaktiv verseuchtes Monster killt in der Hafengegend von Los Angeles mehrere Leute. Dieses Mal ist es ein Biologe und College-Professor, welcher der Sache auf den Grund gehen möchte...
Nach einem durchaus derben Auftakt versäumt es der danach kaum noch beschäftigte Regisseur Stephen Traxler, der Kür die Pflicht folgen zu lassen. Sprich: Eine seichte Story mit allerhand Spaßmaterial in Form von Splatter, guten Jokes und Nackedeis aufzupumpen. So verkommt auch "Slithis" nach spätestens einer Viertelstunde zum Allerwelts-Monsterfilmchen, das viel zu viel Zeit damit verbringt, den College-Professor bei seinen Ermittlungen zu zeigen. Der verstrickt sich in allerhand Theorien, um dabei auf kaum beeindruckende Weise durchs Szenario zu stolpern. Am Schluss machen sich zwei Männer wie beim "Weißen Hai" daran, die Bestie auf hoher See zu erledigen. Anstatt dem berühmten Zitat "I think we need a bigger boat..!" kommt der Kahn jedoch nicht weit über die Anlegestelle hinaus...
Jammerschade, denn das Monster ist gar nicht mal so uncool. So bleiben die wenigen Auftritte durchaus im Gedächtnis, wo der Berserker Leute niedermacht oder das Inventar zu Kleinholz verarbeitet. Die Kreatur ist die x-te Abform vom Fischmensch aus der schwarzen Lagune, aber immerhin recht lustig anzusehen und mit hohen Hysteriewerten bei seinen an einer Hand abzählbaren Gastspielen.
Ansonsten konnte sich auch dieses Creature Feature zu recht nie einen größeren Bekanntheitsgrad erspielen. Der Stoff, mit dem man heutzutage nur noch kleinen Kindern Angst macht. Alternativtitel: "Spawn of the Dead", "Das Nuclear-Monster" sowie "Slithis: Das Schlimmste was die Hölle zu bieten hat"