6
Davon, dass der geradlinige Maniac-on-the-loose-Streifen von einer bekennenden amerikanischen Feministin inszeniert wurde, merkt man überhaupt nichts, denn er ist keineswegs harmloser oder zeigt etwa weniger Blut und nackte Haut als die meisten seiner Slasher-Artgenossen auch. Auffällig ist stattdessen sogar, wie phallisch das bevorzugte Mordinstrument des Killers, ein elektrischer Schlagbohrer, ist, man denke nur an das leicht zweideutige Filmcover. Die aggressive HALLOWEEN-Variante setzt einmal mehr auf naive und unbedarfte Teenager, die aus den unterschiedlichsten (dämlichen) Gründen die Sicherheit der Gruppe bei der Pyjamaparty verlassen und dann einer nach dem anderen, mal mehr und mal weniger graphisch, abgemurkst werden. Synthie-Klänge, Fake Scares ohne Ende und skurrile Randfiguren wie etwa der Onkel, der nachts im Dunkeln mit einem Fleischerbeil auf Schneckenjagd geht (!!!), dürfen da auch nicht fehlen.