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Der billige SyFy-Monsterflick der Woche... aber gar nicht mal so mies. Ein belangloser Creature Splatter Snack für zwischendurch halt. Dank der vielen blutigen Fressopfer kommt nämlich niemals Langeweile auf. Denn anders als der olle Zottel Bigfoot in den meisten seiner Filme darf der Ziegensauger richtig heftig zulangen. Dafür besteht halt der Luxusdampfer von außen aus CGI und schaut innen nicht allzu luxuriös aus. Gerade das Casino an Bord wirkt wie eine eilig mit Spielautomaten vollgestopfte Lagerhalle. Der Chupacabra selber ist hier sehr humanoid und zugleich dämonisch, fast wie ein Gargoyle ohne Flügel. Wichtiger ist aber, was er mit den vielen Soldaten und dem Transvestiten veranstaltet! Für John Rhys-Davis ist das natürlich keine Glanzstunde seiner Karriere. Dafür darf sich die zuckersüße Chelan Simmons, eine kleine Monsterterror- und allgemeine Horror-Veteranin, einmal mehr beweisen.
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Ich habe erst überlegt ob ich überhaupt etwas zu dieser völlig verkorksten, langweilig und hirnrissigen Vollklatsche von Monster-Horror schreibe, da ich finde knapp 90Min. meines Lebens zu verschenken langt. Aber ich fühle mich dazu berufen, jeden Fan von fantastischen Filmen vor dieser Vollentgleisung zu warnen. Leudde, seht euch lieber zum x-ten mal die "Predatorische Alien Species" an! Hier giebs keine Spannung, die Handlung ist flach, und die einzigen vorhandenen Splatterszenen bestehen aus an Wand und Decke spritzendes Blut (aber dafür sieht man diese genialen Effekte ca 20 mal)! Von den Computeranimationen will ich garnicht erst anfangen... Man, der Film ist in etwa soviel Horror, wie eine sauer eingelegte Gurke. 00/10 Punkte