"Die Olsenbande sieht rot" ist der achte Streifen der Filmreihe um das Gaunertrio. Als Egon dieses Mal aus dem Gefängnis kommt, hat sich einiges verändert. Borge hat eine Freundin, die ein Kind von ihm erwartet. Beide wollen heiraten. Für die bevorstehende Hochzeit wird natürlich Geld gebraucht. Egon will dieses Mal eine sehr wertvolle chinesische Vase aus der Mingdynastie stehlen.
Im Prinzip läuft im Film so ziemlich alles nach dem gewohnten Schema ab. Das "dumme Schwein" hat hier auch wieder einen Auftritt, leider allerdings einen recht harmlosen. Auch die Komik ist meist nur durchschnittlich. Ganz amüsant ist allerdings, dass Yvonne die Vormundschaft für Egon übernimmt. Das Ende des Streifens ist außerdem mal ein klitzekleinwenig anders als üblich.
Wirklich lobenswert, innovativ und sehenswert ist allerdings der letzte Einbruch. Die Olsenbande begeht hier ihren Einbruch in eine Oper nach einem klassischen Musikwerk (daher auch der Alternativtitel "Schlagbohrer mit Musik"). Die Harmonie zwischen dem Sinfonieorchester und den Bohrern, dem Dynamit, u.s.w. ist einfach köstlich. Allein wegen dieser Szene sollte man den Streifen unbedingt einmal gesehen haben!
gute 7 Punkte (für die einmalige Idee der Musikszene)