Die zwei Loser Caspas und Aijon planen einen Film zu drehen, müssen sich aber diversen Schwierigkeiten wie Gangstern, Zombies und Filmproduzenten stellen.
Irgendwie schaffen sie es aber dann doch noch ein fertiges Drehbuch auf die Beine zu stellen.
Völlig unbedarft ging ich an den Film ran und erwartete ein gehörige Portion Thrash und wurde in der Hinsicht nicht enttäuscht. Leider um einige Stufen tiefer, als angesetzt.
Neben relativ farblosen Darstellern, die so ziemlich alle Klischees des Looser-tums erfüllen, glänzt der Film mit einer an den Haaren herbeigezogenen "Geschichte", einer wilden und sich nicht entscheiden könnenden Mixtur aus Gangsterfilm, Horrorfilm und Komödie. Wobei mich vielleicht einer auf den Humor mit einem Signalhorn aufmerksam machen müsste. Entweder nicht mein Fall, nicht verstanden oder der Humor war so tiefgründig, das ich ihn einfach nicht sehen konnte.
Na ja, dachte ich, vielleicht punktet der Film wenigstens in Sachen Zombies, aber weit gefehlt. Die benehmen sich lächerlich, sehen kaum untot aus, haben grünes Blut und haben relativ wenig Screentime. Dazu wird die Regel, die Untoten mit einem Kopfschuss zu töten recht schnell wieder über Bord geworfen und die Protagonisten ballern wild in die Menge.
Die Idee des Films im Film soll vielleicht halbwegs originell erscheinen, zündet aber nicht wirklich. Wäre die Story nicht so unwirklich, könnte man meinen, der Film hier wurde genau so gemacht, wie im Film dargestellt.
Ich frage mich ernsthaft, wie für dieses Projekt Gelder aufgetrieben werden konnte und wer grünes Licht dafür gab!? Dazu bleiben weder Sound noch Inszenierung groß im Gedächtnis hängen. Hier hat man immerhin ein "solide" hinbekommen.
Leider ein Film, der mich auf keiner Eben überzeugen konnte und der mir seit Langem wieder ein Gefühl gab, meine Zeit absolut unnötig verschwendet zu haben.