Review

Verschollener 70er Actionkrimi mit Fred "The Hammer" Williamson?
Da sagt man erst mal nicht nein.

Manchmal sind die naheliegenden Entscheidungen aber die falschen - that's life, you creepy pimp.
Was von mir also als ein Stück ruppig-schnoddriges Kultkino mit fetten Schlaghosen, Black-Power-appeal und funky Music erwartet wurde, entpuppt sich leider als totale Schlaftablette! Schlaghosen sind vorhanden, der Rest ist seeeehr gemächliches, spannungs- und actionarmes Storyrunterleihern auf TV-Niveau. Verdammt. Nicht mal die Mucke ist groovy, eher nervig-dudelig.
Der Fred darf auch nicht richtig aus sich raus! Ein, zwei Mal darf er sich etwas kebbeln (bedeutet so viel wie Rangeln!) "Schlägerei" kann man diese Rentner-Tänzchen nämlich nicht nennen...
Jetzt bin ich auch gemein und frage: kann man die Schuld für dieses Zelluloid-Narkotikum dem Regisseur Jack Arnold in die Schuhe schieben?!  Jaja, der Jack Arnold, Pionier des US-Monster/Sci-Fi-Films. Hat ja später auch nur noch irgendwelche Serien runtergekurbelt. Ach, keine Ahnung, vielleicht hatte der auch keinen Bock aber brauchte das Geld? So was soll's geben.

Fred ist übrigens Ex-Cop und wird in diverse Todesfälle verwickelt, welche sich um einen geheimnisvollen Spazierstock drehen. Oha.
Am Ende geht's aber irgendwie nur wieder um Drogen. Das verrat' ich jetzt einfach mal. (Die wenigstens Leser hier werden sich jetzt ja eine US-Amerikanische Anschrift zulegen, nur um bei warnerarchive.com diesen lahmen Schleicher zu bestellen...)

Ach, da mach' ich jetzt auch mal Feierabend. Also - das war nix! Traurig aber wahr: Bei manchen versunkenen Streifen hat es wohl doch einen Grund, warum die der Menschheit nicht mehr aufgedrängt werden...

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