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3

Blaxploitation zum Vergessen. Von der Coolness eines Shaft ganz weit entfernt und Fred Williamson wird auch kaum angemessen eingesetzt. Dabei geht mit einem Grabraub, einem Mord an einer Dirne und einer zünftigen Schlägerei sogar vielversprechend los. Doch dann fällt der Film für weit über eine Stunde ins Koma, weil sich die uninteressanten Ermittlungen des Privatdetektivs wie Kaugummi ziehen, ohne dass dabei irgendetwas Besonderes bei rumkommt. Ein wenig Jive Talk, Sleaze (eine Befragung findet am Set eines Pornodrehs statt), Kritik an verdrehten kleinen Glaubensgemeinschaften und ein Hauch von Schwarzendiskriminierung und Homophobie schaffen es auch nicht, etwas Würze in die Angelegenheit zu bringen. Es ist nicht einmal der unansehnlichste Beitrag im Oeuvre von Jack Arnold, trotzdem ist er weit unter seiner Würde.

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