Ein Wissenschaftler will aus Mensch und Königskobra eine Art Superwesen bilden, das der zunehmenden Umweltverschmutzung besser gewachsen ist, als der aktuelle Homo Sapiens. Zu diesem Zweck spritzt er seinem Assistenten unter dem Vorwand der Immunisierung gegen allfällige Schlangenbisse zuerst kleine, dann immer höhere Dosen von Kobragift ein. Langsam beginnt das ahnungslose Opfer sich zu verwandeln.........
Der Film ist ziemlich langatmig inszeniert und weist eine ganze Menge unübersehbarer Schwächen auf. Der Assistent merkt gar lange nicht was mit ihm gespielt wird, die Zufälle häufen sich am Schluss in unglaubwürdigem Masse, und die endgültige Transformation des Assistenten zur Kobra wirkt sehr einfach und ernüchternd. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das es das Ziel des Proffessors war, aus einem gewöhnlichen Menschen eine gewöhnliche Königskobra zu züchten. Der Höhepunkt des Films ist eindeutig eine letzte Zwischenphase der Verwandlung, in der das bedauernswerte, missgestaltete Wesen sehr an dasjenige am Ende von Tod Brownings Meisterwerk "Freaks" erinnert. Es hätte jedoch mehr gebraucht, um diesen Film über das Mittelmass hinauszuheben, nur dank dieser Szene hat er es überhaupt bis hierher geschafft.