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kurz angerissen* erstmals veröffentlicht: 02.12.2011 Zwei Jahre nach "Der Weiße Hai" entstanden und wegen des gleichen Drehbuchautors im direkten Wettbewerb auch zu Recht untergegangen, weil Spielbergs Film einfach den deutlich besseren Spannungsbogen hat. Trotzdem lohnt "Die Tiefe" zumindest wegen der fesselnden Unterwasseraufnahmen, die mit Beteiligung der National Geographics Society gemacht wurden. Aber wehe, man bewegt sich aus dem Wasser - da wirken selbst die Verfolgungsjagden seltsam träge. (4,5/10) *weitere Informationen: siehe Profil

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Wie DER WEIßE HAI basiert auch DIE TIEFE auf einem Roman von Peter Benchley und obendrein spielt Robert Shaw einmal mehr den launischen, schwierigen Seebären - doch da hören die Gemeinsamkeiten mit Spielbergs Blockbuster auch schon wieder auf. Trotz einiger bemühter Spannungsmomente und reichlich Klaustrophobie unter Wasser im engen Schiffswrack ist dieses Taucherabenteuer zu lang (-atmig) geraten, für das, was es ist. Mindestens 20 Minuten Straffung und noch einen Tick mehr Action hätten dem Film gut getan. Haie tauchen nur einmal kurz im letzten Viertel auf (um mit den Schatzjägern Tauziehen zu spielen!), doch für weitaus mehr Terror sorgt ausgerechnet eine kleine Muräne! Sonst gibt es wenig Erinnerungswürdiges, höchstens noch der Kampf mit einem Motorbootpropeller oder die im Wasser "tanzenden" Morphiumampullen.

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