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Ein Gehirn-Chirurg, der immer mehr Gefallen an Experimenten mit menschlichen Gehirnen findet, wird von einem Kollegen getötet. Jahre später öffnet sich durch ein Erdbeben das Erdloch, in dem der Chirurg verschwunden ist und der Arzt kommt zurück - und mit ihm ein Heer von Zombies (die Opfer seiner Gräueltaten).

Der Film spielt fast ausschließlich auf dem Gelände einer Nervenheilanstalt, was der Abwechslung nicht gerade förderlich ist.
Positiv zu erwähnen ist auf jeden Fall der Einsatz von Licht und Nebel/Rauch. Da wurde richtig gute Arbeit geleistet. Diese Visualisierung ist das Highlight des Films.
Die schauspielerischen Leistungen sind unterschiedlich zu bewerten. Die Hauptdarstellerin wirkt ziemlich überfordert und der freundliche Kumpel kommt als ein billiger Jack-Nickolson-Verschnitt daher.
Der Goreanteil ist zufrieden stellend und vor allem ziemlich gut gemacht; zumal es sich um eine Low-Budget-Produktion handelt. Es werden einem schon einige harte Szenen geboten.
Der große Minuspunkt ist in meinen Augen die fehlende Spannung. Der Film hat es nicht geschafft, mich in irgendeiner Weise zu fesseln. Der Gore ist okay, die Optik sehr gut gemacht, aber es will und will keine Spannung aufkommen.

Fazit: Teilweise recht derber, gut fotografierter, aber langweiliger Streifen. Wer auf Spannung steht, sollte lieber die Finger davon lassen. Wer auf interessante Optik und offen liegende Gehirne steht, kann bedenkenlos zugreifen.

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