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4

Der war leider nicht so wild und vor allem nicht so unterhaltsam, wie ich es mir erhofft hatte. Dabei hat der pubertäre Dschungeltrash für uns Männer durchaus einiges zu bieten: halbnackte und badende Hula-Mädchen, City Girls in Hotpants, Weiberkämpfe und einen Liane-Verschnitt bzw. weiblichen Tarzan. Aber die Darsteller... und dann ihre Rollen... oh weia. Man fühlt sich sogar an die italienischen Kannibalenstreifen erinnert, nur erreicht JUNGLE VIRGIN FORCE trotz vieler kleiner Metzelmomente mit Keulen und Speeren nie auch annähernd deren ruppige Härte. Fleißig imitiert werden auch die HK-Actioner und so gibt es indonesiches Pseudo Kung Fu satt, was wenigstens die Martial Arts Fans bedienen mag. Unterm Strich ist das aber nur ein schwach zusammengeschusterter Abenteuertrip, der nur ganz selten von kuriosen Dingen am Rande (Eingeborenenkrieger mit Hörnern!) ein wenig bereichert wird.

7

In diesem indonesischen Trashfilm geht es um eine Gruppe von Studenten, die im Djungel eine vermisste Person suchen und dabei gegen Kannibalen und Magier mit schwarzen Kräften kämpfen. Vom Trashfaktor ist dieser Billigstreifen eindeutig in der Oberliega des Schundfilms einzuordnen. Ob Schauspieler, Drehbuch oder technische Umsetzung, alles wirkt unfreiwillig komisch. So gibt es einige billige Gore-Effekte zu sehen aber auch schäbige Zeichentrick-Blitze und unzählige mies Choreografierte Kämpfe. Auf nackte Haut muss man verzichten doch immerhin sind die Frauen leicht bekleidet. Meine Lieblingsszene ist die, in der ein Mann Gold in einer Höhle findet und daraufhin absolut besessen von dem Gold ist. Selten solch ein overacting gesehen. Nur für absolute Trashfreaks geeignet da dieses bunte Treiben definitiv extrem gehirnamputiert aber auch amüsant ist.

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