Review

Um gleich eines vorweg zu sagen: „No way up“ hat mich, möglicherweise auch aufgrund meiner etwas größeren Erwartungen, ein klein wenig enttäuscht. Man hätte mit Sicherheit etwas mehr aus der ursprünglichen Idee machen können. Genau diese war es auch, welche meine Erwartungen doch ursprünglich etwas nach oben getrieben hatte.

Zu durchsichtig und ohne großartige Wendungen zieht sich der Plot über die gesamten 83 Minuten hin. Nicht das „No way up“ nicht spannend wäre oder gar langweilen würde. Dies auf keinen Fall. Jedoch ist es meiner Meinung nach zu offensichtlich wer hinter dem ganzen Verwirrspiel steckt. Die Rückblenden sind gerade so ausreichend um genügend an Informationsgehalt zu erfahren, lassen aber auch nicht großartig viel Spielraum um die eigenen Phantasie zu entfalten. Obendrein haben sie mit dem Ausgang des Filmes rein gar nichts zu tun, sondern sollen lediglich wohl daz dienen den Zuschauer zu verwirren.

Atmosphärisch ist er allemal gelungen. Hierbei ist in erster Linie der unheimlich aussehende Truck sowie die fast Menschenleere Tiefgarage mit insgesamt fünf Etagen zu nennen. Nicht zu vergessen die gute Kameraführung.
Wohl nur bedingt dazu tragen die schauspielerischen Leistungen bei, welche durchweg als OK bezeichnet werden können. So ein richtiges Mitfühlen bei den Charakteren kommt jedoch nicht wirklich zustande. Zu unnahbar wirken sie allesamt, allen voran Hauptdarsteller Grayson McCouch.

„No way up“ ist auf jeden Fall ein rasanter und schneller Action-Thriller, welcher zwar von der Thematik her nicht neu erfundenen wird, dies aber allemal durch den Ort des Geschehens, einer Tiefgarage wieder wett macht. Er ist jedoch viel zu durchsichtig, was einem schon fast von Beginn an verrät welcher Psychopath sich hinter dem Steuer des ordentlich unheimlich aussehenden Trucks verbirgt. „No way up“ ist für einen eigentlich langweiligen Abend zum Zeitvertreib allemal geeignet – mehr aber auch nicht.

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