Wie macht man einen Horrorfilm?
Man nehmen ein Haus oder eine Landschaft ausserhalb der Großstädte, ein paar genmanipulierte oder einfach nur blutrünstige Tiere und ein paar Characktere, die sich dermas dumm verhalten, dass man sich wundert warum diese Menschen noch nicht von einem LKW auf der Autobahn überfahren wurden weil sie Bier hohlen wollten und zwar aus der Tankstelle die nur 50 Meter vom Haus fernab der Autobahn liegt, wenn nun diese drei Komponenten gemischt werden dann ist der Horrorfilm eigentlich schon fertig.
So zumindest Strays, der wie viele andere Horrorfilme auf dieses Prinzip zurückgreift und am Ende ist der Film nicht gerade ein Meisterwerk.
Strays hat eigentlich ein paar nette Kameraeinstellungen die die Spannung steigern und auch die Musik ist nicht schlecht, über Details wie das künstliche Aussehen der "Oberkatze" kann man auch noch getrosst hinwegschauen, allerdings die dummheit der Characktere ist schon dermaßen stark das man die Characktere entweder nur hassen kann oder man einen heiden Spass an dem Film kriegt.
Ich bin froh das ich zu der Sorte Menschen gehöre, denen fast jeder Film gefällt und so konnte ich mich dank der Characktere köstlich amüsieren.
Insgesamt 7/10 Punkten