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4

Soll man lachen oder soll man weinen? STRAYS ist blutleerer Horror für die Hausfrauenfraktion, wie er in drüben in Amiland schon im Nachmittagsprogramm gezeigt wird. Bei genauerer Betrachtung handelt es sich um einen dreisten, aber spannungsarmen und ekelfreien Abklatsch von ARACHNOPHOBIA: Eine Familie zieht in ein neues Haus, das von Tieren belagert wird, zu denen der Familienvater von vornherein ein sehr schlechtes Verhältnis hat. Doch Katzen sind nun einmal keine fiesen Spinnen; Sie sind im Horrorgenre allerhöchstens für kurze Jump Scares zu gebrauchen. Als böse Bedrohung sind die Samtpfoten jedoch viel zu kuschelig und gewöhnlich. Umso lächerlicher ist es dann, wenn sie mit ihren kleinen Tatzen eine massive Holztür durchbohren! Etwas bedenklich wird der Unsinn vielleicht dadurch, dass sich so ein paar verkappte, einfältige Katzenhasser, die es ja leider gibt, wieder in ihren Vorurteilen bestätigt fühlen werden.

5

Durchschnittlicher TV-Horror. Die Katzen spielen überraschend glaubwürdig. In Sachen Blut ein wenig zurückhaltend, aber die Szenen in denen die Hausherrn die Katzen durch die Botanik schmeißen hat wiederum was grotesk-komisches. 5 / 10

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