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Man hat fast den Eindruck, hier sollen sich in erster Linie nur die Hispanics in den USA als Zuschauerklientel angesprochen fühlen. Warum sonst darf "ihr" B-Film-Held Danny Trejo, der mittlerweile in jedem Bullshit mitspielt, für immerhin 5 Minuten auftreten, wird das mexikanische Totenfest als Aufhänger verwendet und klischeehafte Anglo-Amerikaner werden vorgeführt als sprachfaul, verwöhnt und voller Vorurteile gegenüber anderen Kulturen? Jeffrey Combs wird auch überhaupt nicht richtig eingesetzt. Ebenso sind die vielen Untoten-Makeups glatt verschenkt. ALL SOULS DAY tut sich auch keinen Gefallen damit, den um Längen besseren Hotelhorror SHINING zu erwähnen, denn dadurch macht er nur noch aufmerksamer auf seine vielen eigenen Defizite. Das ist bloß eine miese Pseudozombie-Grütze (oder -Guacamole?): tempomäßig schlecht, lieblos und glatt zum Vergessen.