Review

Knapp drei Jahre nach " Halloween " brachte Hooper diesen kleinen Schocker heraus. Mit TCM kann dieser Schocker lang nicht mithalten, aber Hooper hat auch schon Schlechteres abgedreht.

Inhalt:
Zwei Teenager Pärchen gehen auf den Rummel um sich zu amüsieren und vor allem um sich näher zu kommen. Sie wollen ein Abenteur erleben und lassen sich nachts in einer Geisterbahn einschließen. Doch sie beobachten einen Mord. Ein grässlich entstellter Mensch bringt eine Frau um. Als der Vater noch dazukommt werden die Jugendlichen entdeckt und von den Beiden gnadenlos durch die Geisterbahn gejagt, denn Zeugen können die Beiden keine gebrauchen.

Gleich zu Anfang covert Hooper hier Halloween, als der Junge am Anfang seine Schwester erschreckt. Ob das eine Verbeugung sein soll oder nur schlecht geklaut ist mir unklar. Das Problem hier ist das Hooper viel zu lang braucht um in die Gänge zu kommen. Die erste Halbzeit ist wirklich etwas schwach geraten. Die Vier gehen zu einer Wahrsagerin, gehen in eine Freakshow und mit dem verunstalteten Embryo wird man schon etwas darauf hingewiesen was noch so kommt. Aber erst wird einem mal der komplette Rummelplatz gezeigt und die Bahnbesitzer stellt Hooper hier ein bisschen als hässlich und vor allem als Säufer da. Ob denen das gefällt. Und bis die Vier dann endlich mal in der Geisterbahn sind, ist leider der halbe Film rum. Leider nervt hier auch noch die Nebenstory zu dem kleinen Jungen, der den Pärchen hinterher geschlichen ist, hätte man weglassen können.

Dafür ist die zweite Hälfte dann richtig stark. Hoopers größter Trumpf ist mal wieder die Atmosphäre, ich glaube keiner könnte eine Geisterbahn gruseliger aussehen lassen als er. Hier wird es dann richtig spannend und dazu noch der passende Score, der aber lang nicht so eindringlich wie der in TCM ist, aber er erfüllt hier seinen Zweck. Der Freak sieht wirklich grässlich und furchteinflößend aus. Wer hier jetzt ein Gemetzel erwartet liegt aber falsch. Hooper hält sich mit Gore zurück. Ein Junge bekommt mal eine Axt in den Kopf geschlagen, was aber eher unblutig von statten geht, der Geisterbahnbesitzer wird aufgespießt und erschossen und der Freak wird in einer Maschine zu Grunde gerichtet. Viel und vor allem blutiges ist hier nicht geboten. Das wollte Hooper aber auch nicht, ihm kam es hier auf die Atmo an und das hat er wieder prima gemeistert.

Die Schauspieler sind ordentlich. Elisabeth Berridge sieht niedlich aus, taugt aber als Heldin nicht viel. Der Rest darf eh ins Gras beissen. Der Geisterbahnbesitzer ist noch sehr gut gewählt. Auf jeden Fall kann jeder Darsteller hier gut überzeugen.

Fazit:
Wirklich lahme Erste, aber dafür um so stärkere zweite Hälfte, tolle Atmosphäre und Score, der Freak sieht auch grässlich aus, aber ich hätte mir das Ganze goriger vorgestellt. Einen Blick ist der Film auf jeden Fall mal wert.

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