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Vier Teenager wollen einen spaßigen Abend auf dem örtlichen Rummelplatz verbringen. Schließlich hat einer von ihnen die Idee, die Nacht im "Kabinett des Schreckens", einer Geisterbahn, zu verbringen. Und weil es ja so cool ist, entschließt man sich dazu. Aus der netten Idee wird jedoch bald ein wahrer Höllentrip, der erschreckender ist als eine Geisterbahnfahrt. Denn der Besitzer dieses Fahrgeschäfts sieht nicht gerne, dass nachts jemand dort herumgeistert und macht daher Jagd auf sie......

An diesem Film hat mich zum Einen die Story interessiert, und zum Anderen die Tatsache, dass er von Tobe Hooper ist, der ja bekannt ist durch seinen "Texas Chainsaw Massacre". Also ging ich mit recht guten Erwartungen an den Film; er beginnt ja recht vielversprechend! Nämlich mit der Szene (die stark an "Halloween" und bei der Dusche auch an "Psycho" erinnert!), in der der kleine Joey sich einen "Massenmörder"-Streich mit seiner älteren Schwester erlaubt. Anschließend begibt man sich dann zum besagten Rummelplatz, fährt einige Fahrgeschäfte bevor man sich dann schließlich in das "Kabinett des Schreckens" begibt, wo dann der restliche Film spielt.

Der Film scheitert meiner Meinung nach schon einigermaßen an der Atmosphäre. In der Geisterbahn ist es natürlich schön dunkel, aber so richtig fesseln tut es den Betrachter eigentlich nie. Alles dümpelt zu sehr vor sich hin und ist zu uninnovativ inszeniert. Man hat sich hier kaum etwas einfallen lassen, um den Verlauf des Films etwas aufzupeppen. Die vier Freunde beobachten eine Auseinandersetzung zwischen dem entstellten Sohn des Geisterbahn-Besitzers und der Wahrsagerin, doch ein herabfallendes Feuerzeug verrät sie. Und von dort an will sie der Besitzer tot sehen. Natürlich finden die Jugendlichen keinen Weg heraus und so wird einer nach dem anderen (viele sind es ja nicht) Opfer des Irren. Enttäuschend ist hier der Gewaltlevel. Denn splattermäßig geht hier rein gar nichts! Weshalb dieses Werk indiziert ist (auf dem Programm Das Vierte lief er gewaltmäßig jedoch ungekürzt), bleibt wirklich ein Rätsel. Es gibt gar kein Blut zu sehen, und eine Axt im Kopf und eine Aufspießung auf ein Schwert sind das Brutalste was man zu sehen bekommt. Und selbst das hört sich hier um einiges krasser an, als es wirklich ist! Wobei man durch die Dunkelheit sowieso kaum etwas erkennen kann.
Das Finale ist ebenfalls nicht sehr überraschend (die Jungfrau überlebt). Seltsam fand ich am Ende nur eines; und zwar spaziert die Überlebende ganz normal aus der Geisterbahn raus, obwohl man doch zuvor fieberhaft nach einem Ausgang gesucht hatte! Also auf die Idee hätte man schon kommen können, dass man einfach den Schienen der Bahn folgt und den Ausgang so findet.

Fazit: Nicht viel aufregender als eine Geisterbahnfahrt, aber wenn man nichts Besseres zu tun hat..............nur bitte auf keinen Fall zu viel erwarten!

4/10

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