kurz angerissen*
Nach einem etwas zusammenhanglosen “Halloween”-Zitat im Intro verschlägt es Tobe Hooper für den Rest des Films auf den Jahrmarkt. Zwar gelingt dem „TCM“-Regisseur hier, wiederum im Verweis auf einen Horrorklassiker („Freaks“), wenigstens der ein oder andere Ansatz, die Faszination für das Abnormale darzustellen, bei diesen Ansätzen bleibt es jedoch. Erst spät beginnt sich das Drehbuch zu formen, lange Zeit streunt das Jugendquartett lediglich über den Markt und verschafft sich Zugang in verbotene Bereiche, was „The Funhouse“ in der ersten Hälfte zu einem reinen Kuriositätenkabinett macht. Dieses allerdings ist mitunter interessanter als der später anrollende Plot, dessen Armut an bedrohlichen Gestalten augenscheinlich bis zum bitteren Ende mit Pappkameraden aus der Geisterbahn kompensiert wird, die grundsätzlich ja ein stimmungsvolles Set für einen Horrorfilm hätte ergeben können, doch werden die unwirkliche Beleuchtung, die Puppen und die Falltüren viel zu schlecht genutzt.
Das Monster stellt sich letztlich in eine Reihe mit Frankenstein und seinen Aberdutzenden Ablegern, ohne eine eigene Komponente ins Spiel zu bringen, hat aber immerhin den einen großen Moment der Maskierung. Davon abgesehen bestätigt es alle Klischees äußerlich deformierter Kreaturen in Horrorfilmen, deren Inneres sich zu einer tragischen, aber brutalen Entsprechung ausformt.
Alles in allem ein zweifelhaftes Vergnügen, in einer prinzipiell noch fruchtbaren Phase des amerikanischen Horrorfilms ein eher unterprivilegierter Vertreter.
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