Der 17 jährige Schüler Paul Stevens klaut aus einem Nuklearlabor eine Flasche mit hoch konzentriertem Plutonium. Daraus baut er sich eine Atombombe. Ein Wissenschaftler der Freund von Pauls Mutter ist und in dem Nuklearlabor arbeitet bekommt Pauls Machenschaften mit und von nun an wird der Junge vom FBI gejagt, das eine nukleare Katastrophe verhindern will.
The Manhattan Project ist ein richtig lamarschiger und dummer Spielfilm, der vielleicht Kindern aber keinem Erwachsenen etwas bietet.
Die Story ist einfach absoluter Schwachsinn, Paul hat überhaupt kein Motiv das Plutomium zu klauen, geschweige denn eine Atombombe daraus zu basteln. Er tut es einfach so warum?, scheiß egal. Das FBI ist natürlich außer Stande den Jungen zu fassen und als es ihnen dann doch gelingt, kann er gleich wieder fliehen. Am Schluß wird die Bombe dann von Paul und dem Wissenschaftler entschärft und alles ist wieder gut. Pauls Handeln hat natürlich überhaupt keine Konsequenzen und das FBI, das den Jungen noch vor wenigen Minuten töten wollte intressiert sich nun nicht mehr für ihn.
Die Handlungen der Personen sind zu keinem Zeitpunkt logisch nachvollziehbar und werden niemals erklärt. Zudem ist das beschissene Drehbuch filmisch auch noch extrem lahmarschig umgesetzt worden. Technisch ist zwar profesionelles Handwerk betrieben worden, d.h. Kamerafahrten, sauberer Schnitt aber dennoch fehlt dem Film das Tempo. Bei einer Laufzeit von 107 Minuten ist es wichtig dass das Erzähltempo stimmt, zumindest bei einer so idiotischen Story und so durchschnittlichen Schauspielern, da diese niemals genügen um den Zuschauer bei laune zu halten.
Darüber hinaus nimmt sich der Film aus irgend einem Grund auch noch todernst, kein Humor keine selbstironie, die den Film zumindest etwas sympatisch machen.
Zusammenfassend kann man nur sagen, dass dies ein in jeder Hinsicht unterdurchschnittlich schlechter Film ist, der ziemich langweilig und dumm ist. Absolut überflüssig - einfach nicht beachten.