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Sean Astin will mit einem speziellen Gerät durch die Zeit reisen.

Story:
Der Wissenschaftler Stuart Conway (Sean Astin) arbeit für die Regierung an einem geheimen Projekt, mit dem es möglich ist, per PDA durch die Zeit zu reisen. Die Mittel dafür werden gestrichen, und so verschwindet er, um das Gerät in Ruhe zu testen. Erster Einsatzort ist eine Bank, wo er einen Gehaltsscheck gleich mehrmals einlösen will. Doch das FBI ist ihm schon auf der Spur und Agent Sarah Tanner beschattet ihn dort. Doch kurz vor dem Zugriff überfallt die Bande um den Gauner Biggs (Vinnie Jones) diese Bank und wird durch eine Unachtsamkeit seitens Conway's ebenfalls in der Zeit zurückversetz. Briggs bekommt davon Wind, nimmt nach einem fehlgeschlagenen Versuch Geiseln und will das PDA unbedingt in seinen Besitz bringen, um die gleiche Bank immer wieder auszurauben. Jetzt ist es an Conway und Tanner, dies zu verhindern...

Dass es auch ohne großes Budget möglich ist, optisch beeindruckende Filme zu drehen, beweisst "Slipstream" deutlich. Nette optische Tricks, etwas CGI und ein paar blutige Shootouts gehen Hand in Hand. Dafür stimmt's nicht so ganz mit der Spannung, die über den gesamten Verlauf des Films nicht so recht nach oben gehen will.

Dabei birgt die Story an sich ein enormes Spannungsprotential, das leider nicht richtig genutzt wurde. Zu keinem Zeitpunkt bangt man mit den Akteuren mit, da sowieso schon von vorneherein klar ist, dass die Sache ein glimpfliches Ende nehmen wird. Zudem zum Ende hin der Comedyanteil fast schon ein wenig überhand nimmt, da sich Conway und Briggs fortwährend nur in den Haaren liegen.

Vinnie Jones ("Eurotrip") legt dabei als cholerischer Bankräuber eine mehr als amtliche Performance hin, was man leider von den anderen Schauspielern nicht unbedingt behaupten kann. Deren Figuren verkörpern im Grunde nur altbekannte Klischees und gehen nicht über Mittelmaß hinaus. Gelungen ist dagegen der Soundtrack, der meistens rocklastig daherkommt und das Geschehen gut begleitet. Die Synchro ist okay, es geht aber definitiv besser. Im Originalton sind manche Dialoge einfach besser.

Fazit: Gute Effekte (gemessen am Budget) auf der einen Seite, nur halbgarer Spannungsaufbau auf der Anderen. Macht also alles in allem einen Science Fiction-Thriller, der im oberen Mittelmaß angesiedelt ist. Kann man sich mal ansehen, was Großartiges verpassen tut man aber nicht.

6 von 10 Punkten

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