Review

Slipstream (2005)

Bei dem illustren Cast, Sean Astin (Herr der Ringe, 24), Vinnie Jones (Bube, Dame, König, Gras oder Snatch-Schweine und Diamanten) und Ivana Milicevic (Banshee, Running Scared, Casino Royale) könnte man zunächst denken, das wird doch was. Wurde es aber leider nicht. Äußerst schwaches Zeitreise-Filmchen bei dem nichts in Erinnerung bleibt, außer vielleicht diverse Logikfehler. Ein für den SciFi Chanel produzierter Schnellschuss der eher nach hinten losging. Da hilft es auch nicht dass Produzent Brad Krevoy an Bord ist, der ebenso Produzent beim gleichthematischen 97er Retroative war, oder Louis Morneau, Regisseur des besagten Retroactive, hier das Drehbuch schrieb. Einziger Lichtblick ist maximal Vinnie Jones, der mal wieder gekonnt den Psycho raushängen lassen darf, aber auch das hat er schon besser gezeigt. Mehr Action-, Geballer-, Geiselnahme-, Body-Movie denn Zeitreisefilm, dem es an so ziemlich allem mangelt, was einen wirklich guten Film ausmacht. Vorhersehbarkeiten soweit das Auge reicht, Spannung bleibt auf der Strecke, Dialoge sind unter Durchschnitt und auch die eingestreuten Zeitraffer/Zeitlupen- und Filmschnitt-Spielereien können vom sehr durchwachsenen Gesamtergebnis keineswegs ablenken. So bleibt es bei kleinen, schnell vergessenen Zeitsprüngen, denn Begeisterungssprünge bleiben hier komplett aus.

Fazit: Äußerst schwachbrüstiges und höhepunktarmes TV-Filmchen, mit ebenso durchwachsenem Sound wie möchtegern Matrix-Effekten, das keinen hinter dem Ofen hervorlockt.

Wertung: 4einhalb von 10 Drehbuchschwächen

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