Review

Vorab: Ich habe ich noch nicht viele Argento Filme gesehen kann mich jedoch schon jetzt als Fan bezeichnen. Suspiria und Deep Red fand ich schon absolut klasse. Man merkt bei Argento einfach das er auf jedes noch so kleine Detail am Set achtet und jeden Blickwinkel der Kamera mit einer einzigartigen Rafiness und Beleuchtung trifft womit eine wirklich unheimlich schöne Athmosphäre sich durch seine Filme ziehen.

Wie gesagt die oben zwei genannten bekommen bei ohne weiteres 9-10 Punkte. Nun zu Horror Infernal

Gleich zu Anfang fiel mir unangehm die kitischig übertriebene Beleuchtung auf die zwar schon in Suspiria vorhanden war dort aber absolut natürlich wirkte da Argento die Töne passend der Umgebung anpasste. Die bläulichen Töne in dem Keller der gleich zu Anfang tauchenden Rose kann nicht von diesem kleinen Wasserloch stammen. Das ist einfach zu viel und zieht sich durch weitere diverse Szenen in dem Film. Übrigends sollte man sich den Film auf Englisch antun den die deutsche Synchro ist nun wirklich nicht eines Argentos würdig. Zudem hat Argento hier teils seinen üblichen Stil verlassen was den Aufbau des Film angeht. Hier gibt es keine wirklich Einführung. Argento vermasselt mit dem schon zu vohersehbaren Motiv des Killers welches gleich zu Anfang verraten wird den Zuschauer in einer unheimlichen Unwissenheit zu lassen. Zu viele Längen in der Mitte des Films tun dem Film zudem nicht gerade vorantreiben.

Fazit: Nicht desto trotz bleibt Argentos Inferno Spannend. Spannend nicht unbedingt wg. der Story sondern durch gewisse Szenen welche wie schon in seinen vorherigen Filmen geschickt inzieniert sind und einige schon harte Schocks beinhalten welche jeden Fingernagelkauer einen Grund geben wird sich den Daumen mal wieder vorzuknöpfen. Die Musik passend nur finde ich das der Argento Film mit Suspiria oder Deep Red keinesfalls mithalten kann.

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