Liv Tyler verführt alle möglichen Männer: Erst macht sie sich an Matt Dillon heran, dem sie über den Polizisten John Goodman und einen Anwalt, Dillons Cousin, sein Haus abnimmt. Dillon heuert daraufhin den Auftragskiller Michael Douglas an und alle Charaktere treffen sich am Ende in Dillons Haus, wo es zu einer tödlichen Schießerei kommt.
Für eine Komödie ist die Story überraschend gut. Die drei Erzählungen der Hauptakteure sind gut ineinander verwoben und schaffen einen angenehmen Erzählstil. Die Handlungsstränge sind sehr gut ineinander verschachtelt.
Die Figur Liv Tyler hat zwar nicht besonders viel Tiefe, zeigt allerdings gut und anschaulich, wie manipulativ und kalkulierend manche Menschen sein können.
Der Humor ist rabenschwarz und zum Ende hin wird der Film zu einem riesigen Spaß, aber in paar Gags mehr hätte der Film durchaus vertragen können.
Die Filmmusik ist gut gewählt und ist zum Ende hin ebenfalls sehr lustig.
Matt Dillon spielt überzeugend, John Goodman ist wie gewohnt lustig, Michael Douglas ist in einer sehr ungewohnten Rolle zu sehen. Hauptdarstellerin Liv Tyler spielt hervorragend das manipulative "Miststück" und geizt nicht mit ihren Reizen.
Zusammenfassend ist "eine Nacht bei McCools" eine unterhaltsame und rabenschwarze Komödie, die verglichen mit anderen Filmen des Genres sehr vielschichtig und tiefsinnig ist. Die Darsteller sind gut und die Handlung sehr ansprechend.