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„Fremde Schatten“. Um die Hypotheken für das Haus abbezahlen zu können, stellen das Paar Patty und Drake Untermieter ein. Ein japanisches Paar und einen scheinbar psychopathischen Michael Keaton der das Haus als „Schlachtfeld“ verlässt, und seine Mieter terrorisiert. Hinter der spannend klingenden Story versteckt sich meist heiße Luft.

Eigentlich ist die Idee gut. Mit einem psychopathischen Untermieter. Doch leider wurde viel zu wenig draus gemacht. Denn das Hauptproblem ist, das der Film zu langweilig und das der Zuschauer eine ganz schöne Geduld haben sollte um sich diesen Film bis zum Schluss anzusehen. Ich hätte in einigen Situationen schon den Fernseher ausschalten können.

Auch wenn der Film gut beginnt wird „Fremde Schatten“ immer langweiliger. Aber einige Spannende Szenen retten den Film teilweise noch raus. Aber richtig Spannend wird er nicht. Und eine FSK 16 halte ich für stark übertreiben. Natürlich beinhaltet der Film auch Gewalt aber nicht für FSK 16 wert. Und der Showdown ist ebenfalls nicht besonders blutig.

Die Darstellung ist allerdings größtenteils gelungen. Gerade Michael Keaton spielt seine Rolle gut, aber auch Matthew Modine und Melanie Griffith sind stellenweise sehenswert. Auch Tippi Hedren spielt in einer kleinen Gastrolle mit. Und auch die Nebendarstellung ist ordentlich besetzt. Mit Laurie Metcalf („Roseanne“) die als Anwältin zu sehen ist.

Einen richtigen Grund für Michael Keaton´s Zerstörungswut wird im Film nicht aufgedeckt, man kann allerdings Vermutungen anstellen. Der Showdown ist schon ziemlich Spannend aber leider auch wieder vorhersehbar. Und auch Melanie Griffith´s Hotelszenen sind für mich nicht zu verstehen. Man könnte schon sagen sie spielt mit den Psychopathen. In dem sie ihn Schwierigkeiten macht und ihn in einem finanziellen Bankrott stürzen will. Und im Showdown hört man denn nur wieder Gejammer.

Die Atmosphäre ist kaum erwähnenswert. Auch kleine Gags verstecken sich im Film. Einige Szenen haben mich auch ein bisschen an diverse „Psycho“ Filme erinnert. Und auch interessante Kamerafahrten sind zu sehen. Im guten und ganzen würde ich sagen hat John Schlesinger´s „Fremde Schatten“ nur Mittelmaß erreicht und das ist durchaus zu verstehen.

Fazit: „Fremde Schatten“ bietet wenig Spannung, aber eine gute Darstellung. Die Story ist zeitweise total langweilig. So das man sich sagt „Einmal und nie wieder“. Leider werden nicht alle Fragen geklärt. Der Showdown ist zwar nicht spektakulär aber doch noch ansehnlich. Die Grundidee wurde mies umgesetzt und Spannung kommt kaum auf. Trotzdem kann man einen kleinen Blick riskieren.

Kurzfazit: Ziemlich langweilig und wenig Spektakulär!

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