Review

kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 24.03.2012

Dass man zwischen den Zeilen der leeren und affektgetriebenen Welt aus "Pusher" auch den heimlichen Wunsch nach Erfüllung herauslesen konnte, stellt Refn mit dem zweiten Teil seiner Trilogie stärker unters Licht. Kim Bodnia wird konsequenterweise vollständig ausgelassen, stattdessen nimmt Mads Mikkelsen nun die Hauptrolle ein. "Respect", steht auf seinem Hinterkopf, ein Wort, das endloses Verlangen nach Zuneigung hinter einer Maske der Coolness verbirgt. Dadurch, dass sich der zweite Teil stärker auf ein persönliches Drama stützt, verliert sich der "Pusher"-Effekt ein wenig, beziehungsweise er wird anders interpretiert: Es sind nicht mehr ausschließlich Schulden, die die Figuren zum Handeln treiben, sondern vor allem Emotionen.

*weitere Informationen: siehe Profil

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